Mittwoch, 19. Dezember 2012

Ich habe keine Angst mehr

Ein Gastbeitrag von Volker Schöne                               
                                                  
                                        Meine Meinung                                                                            2012                                 

Ich habe keine Angst mehr!

In der letzten Woche wurde ich gefragt, wann denn wieder mal was von mir erscheinen würde. Nun ja, das hatte ich so gar nicht vor, geschweige daran gedacht. Denn grundsätzlich ist es ja so, wer bin ich denn schon, um dies zu tun. 
Heute musste ich mir eingestehen, besonders vor dem Hintergrund der derzeitigen Berichterstattung, dass es Zeit ist, Bilanz zu ziehen.

Vor gut einem Jahr erschien der Artikel, Ich habe Angst. Nicht im Traum war mit den Reaktionen zu rechnen, die darauf folgten. Ich musste tröpfchenweise erkennen, für viele war es ein kleiner Hoffnungsschimmer. Es war ein ganz kleiner Beitrag.

Und was ist bis heute alles passiert? 

Heute sind die Menschen besser informiert und sie gehen immer mehr aufeinander zu. Sie streiten sich weniger und sie verlieren immer mehr die anerzogene Angst. Denn die Angst ist hier kontraproduktiv. Sie hilft uns Menschen nicht.

Das ist wichtig und ich kann es nur verkünden, ja es war ein steiniger Weg. Ein Weg voller neuer Erkenntnisse. Ein Weg des Kennenlernens und des Verabschiedens. Und noch nicht am Ende des Weges, aber am wichtigen Meilenstein heute, steht keine Angst mehr, sondern Zuversicht.

Ich durfte in den letzten Monaten Menschen kennenlernen, die mich sehr beeindruckt haben. Nun ist man geneigt, die Menschen näher zu beschreiben, aus welcher Schicht oder Region oder Auffassung, Meinung, nein, das will ich hier nicht tun. Warum? Es sind Menschen, die ich kennengelernt habe, einfach Menschen und das sage ich in der Überzeugung, wie man sich einen Menschen eben nur vorstellen kann. Mit allem was einen Menschen ausmacht. 
Aber eines hatten sie alle gemein, sie machen sich Gedanken um die Welt in der sie leben, um ihr Land, ihre Region, ihre Nachbarn, Freunde und grundsätzlich über Menschen. Menschen, die weniger beurteilen oder urteilen, sondern zuhören, hinterfragen und nachdenken. Nicht vorgekaute Meinungen aufnehmen und hoffen, dass alles noch lange genug gut ist und es einen selber nicht erwischt. Menschen, die in ihrem Inneren Solidarität und Würde tragen und dies nicht nur nach außen zeigen, sondern auch leben.
Menschen, die sich nicht nur um sich selbst und ihr unmittelbares Umfeld sorgen, um den nächsten Kinobesuch oder Urlaub, sondern die sich bewusst engagieren und ihren gesunden Menschenverstand und ihr naturgegebenes Gerechtigkeitsempfinden nutzen, um ein besseres Leben, nicht nur für sich selbst, zu erringen versuchen.
Menschen, die nicht umfallen oder Menschen die umfallen und wieder aufstehen und sich trotzdem ihrer menschlichen Würde und jener Aufgabe verpflichtet sehen. Meinen ganz großen Respekt und tiefe Verbeugung vor allen diesen Menschen, die täglich mit dieser auferlegten Bürde leben und sie menschlich und friedlich versuchen zu ändern.

Und dass das nicht einfach ist, durfte ich am eigenen Leib erfahren. Wo sind wir zwischenzeitlich gelandet; wenn wir nicht schon immer da waren?!

Ein guter Freund sagte, als er mit seinen Mannen seit 1984 begann, gegen das DDR-System aufzustehen, es wurden alle diejenigen, die bekannt wurden, verfolgt und bezichtigt, Feinde des Sozialismus oder was noch schlimmer wog, des Friedens zu sein. Ich weiß selber noch, wie durch Presse und Machthaber und deren Helfer die Menschen verschrien und bezeichnet wurden, die das Land besonders im Jahre 1989 verließen. Sie wurden als Verbrecher dargestellt und mit obigen Namen bezeichnet.  So reagiert jemand, dem die Felle davon schwimmen, der keine Argumente mehr hat. Wer im Unrecht ist, der schreit; das habe ich von meiner Großmutter gelernt.  Der schreit laut und der nutzt selbstverständlich alles, was er zur Verfügung hat, um besonders laut zu sein, dass ihn jeder hört. 

Aber hören ist nicht gleich hinhören oder zuhören, geschweige verstehen oder akzeptieren. Denn, und das ist das Schöne, hat jeder Mensch eine Waffe bei sich, zu jeder Stunde zu jeder Tages- und Nachtzeit. Das ist der Kopf, den er auf den Schultern trägt. Nur es entscheidet jeder selbst, ob diese individuelle Waffe geladen ist und was noch wichtiger ist, ob er sie selbst geladen hat. Und das sind die einzigen Waffen, die wir als Menschen brauchen. Und wenn wir das endlich verstanden, akzeptiert, verinnerlicht und umgesetzt haben, dann braucht man auch keine Assoziation des Kopfes zur Vokabel Waffe mehr.

Wenn ich mir den Text aus dem letzten Jahr erneut durchlese, dann erinnere ich mich wieder, dass es für mich anfänglich immer befremdlich gewesen war, dass der große Teil derer, die darauf reflektierten, sich eher an den Bereinigungsgesetzen „hochgezogen“ haben, als an dem grundsätzlichen Text vorne weg. 

Stört es denn niemanden, dass dies eine Entwicklung zeichnet, die bei fehlender Aufgabenwahrnehmung durch die Sicherheitskräfte und sagen wir mal, der parallel laufenden Aufgabenveränderung derer obendrein, wir in eine Zukunft steuern, die gelinde gesagt, etwas ungewiss ist, mit Richtung auf Ordnung und Sicherheit?

Ist denn Ordnung und Sicherheit, und da betone ich Ordnung und Sicherheit für alle, kein wichtiges Gut mehr, kein Bürgerrecht? Und wenn jemand darauf aufmerksam macht, sich um die Ordnung und Sicherheit sorgt, mahnt und nicht die virtuelle scheinbar bestehende, sondern die tatsächlich- realistische Ordnung und Sicherheit, die, die tatsächlich, ungleich der Betrachtung der Person, für jeden gilt, warum wird der diffamiert? Müssten nicht alle die, die darauf geschworen haben, sich nicht das Wissen verschaffen, sondern auch darum kümmern? Denn ist es nicht logisch, wenn Ordnung und Sicherheit löchrig wird und wenn immer mehr Menschen aus jener entlassen werden, dass dies dann irgendwann mal bei einem selbst landet? Auch wenn man versucht die Augen davor zu verschließen? 

Ich weiß, es gibt zuvor die kritische Masse, die das verhindert, dass es jeden trifft, auch die, die dafür mitverantwortlich sind.

Und komme ich zurück, zu denen, die schon vor 1989 gemahnt haben, das was nicht stimmt, wie sie geschmäht wurden und sie wurden als Bürgerrechtler bezeichnet. Warum? Weil sie sich genau darum gesorgt haben, um Bürger und deren Rechte, die waren keine rechten Bürger, ich glaube das ist unstrittig, zumindest nach 23 Jahren. Heute ist das Wort oft aus dem täglichen Sprachschatz verschwunden, warum, das wäre auch hierbei zu hinterfragen. 

Ich würde mal ketzerisch anmerken, wenn alles Friede-Freude-Eierkuchen ist, dann brauchen wir auch keine Bürgerrechtler, denn die Bürger haben sämtliche Rechte und der Staat der Bürger setzt sie in ihrem Sinne um. Und da bei uns hier alles Friede-Freude-Eierkuchen ist, Ordnung und Sicherheit herrscht, kein oder kaum Unterrichtsausfall an den Schulen herrscht, ausreichend Lehrer vorhanden sind, der Schutzmann an der Ecke Respekt und Anerkennung seiner Schutzbefohlenen Bürger verdient, da er jederzeit für sie da sein kann, sein Freund und Helfer ist, wir Kultur für alle zugänglich machen und daran teilhaben lassen, wir niemals auf die Idee kommen würden, über ESM zu sprechen und uns damit selbst was vormachen, wir mit allen Menschen, auch außerhalb unserer Grenzen, friedlich zusammen leben, sie nicht diskriminieren oder gar mit Soldaten „beglücken“, brauchen wir natürlich auch niemanden, der unter keiner Definition oder der Definition von Bürgerechtlern auf etwas Gegenteiliges hinweist.

Und da alte Parolen nicht mehr ziehen, dass man ein Feind des Friedens ist, ein Feind der sozialistischen Gesellschaft oder ein Ketzer, muss man auf etwas zurückgreifen, was einen differenten Terminus besitzt, aber von seiner Wirkung her, das Gleiche vollziehen soll. Nämlich soziales Ausgrenzen, Diffamierung, Abwenden, keine Solidarität, zu gut Deutsch: Hexenverfolgung. Im Übrigen folgte eben diese auch dieser Grundstruktur. 

Und auch auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole, so schrieb Heinrich Heine 1844; „und das man einlullt, wenn es greit, das Volk, den großen Lümmel.“ Es ist interessant, wie das früher und heute zutrifft, oder hatte Heine eine Glaskugel?

Und gerade vor dem Hintergrund, dass heute Menschen, die auf Recht und Ordnung hinweisen, als Rechtsradikale beschimpft werden, betone ich weder rechts noch radikal, definiert doch bitte das Wort. Denn ich bin nicht radikal sondern ganz friedlich. Und rechts? Ich weiß zwar, was damit assoziiert werden soll, aber grundlegend sind wir da schon wieder bei Beweisen auch bei rechts oder eher bei Recht, ohne Füllbuchstabe.

Ist es Recht, dass ein Bürger dies für sich und seine Mitbürger einfordert. Ist das Recht, ist das gerecht oder auch richtig? Ist ein solcher dann rechts oder ein Rechter und wenn ja, was ist ein Rechter? 

Darüber machen sich zunehmend mehr Menschen Gedanken. Auf Produkten, die gekauft werden, sollen immer mehr die Inhaltsstoffe stehen, ja das wird eingefordert, dann bitte fordern wir auch eine Inhaltsangabe von Vokabeln ein, eine Definition an der man sich konkret reiben kann, aber ist das gewollt? Wenn ja, dann die Waffe benutzen, wenn nein, dann fragt sich, brauchen wir Bürger, die sich ums Recht kümmern?

Und da ich so viele Menschen kennenlernen durfte, weiß ich, wir brauchen sie, wir brauen sie für uns, wir brauchen uns für einander und es werden mehr, die das sehen, verstehen und begreifen und es für ihre Bürgerpflicht halten, zu handeln, und daraus schöpfe ich meine Zuversicht. 

Und hier noch mal, ich habe die Zuversicht, da nunmehr zunehmend die Angst des Einzelnen immer mehr schwindet, weil er weiß und spürt, er ist nicht allein. Und liebe Mitmenschen, dass ist es, was uns ausmacht, habt keine Angst, übt Solidarität, seid friedlich, ruhig aber bestimmt und schöpft daraus Kraft und Zuversicht.

Mit freiheitlichen Grüßen
Volker Schöne
Vorstand DPHW

PS: Ich habe mich selbst autorisiert, ein Bild, wenn auch schon bekannt, für diesen Artikel zu benutzten. Dabei kann ganz entscheidend festgestellt werden, dass ich das jeweils nur zweimal getan habe; bei diesem Artikel und bei dem vom September letzten Jahres. Alle Veröffentlichungen, besonders in gewissen einschlägigen Printmedien, haben niemals eine Autorisation erfahren. Und wenn man sich auch als jemand, der sich weniger für das Recht interessiert, fragt, wie kann es denn sein, wenn diejenigen, die sich erdreisten, die Moralkeule über andere zu schwingen, sich ganz gepflegt über solche Grundsätzlichkeiten, die man gar nicht auf das Recht beziehen muss, sondern nur auf Fairness und vor allem Anstand, verhalten. Dann wissen wir, Anstand geht einher mit Wertschätzung. Wertschätzung anderen Menschen gegenüber, auch wenn sie vielleicht eine differente Meinung haben sollten. Dann, so glaube ich, ist einwandfrei erkennbar, wer sich da selbst deklassiert. Das bringt mich dann zurück auf die entschwindenden Felle. Aber das wird dann eine längere Geschichte, die wir uns hoffentlich bald in Freiheit erzählen können.

















Kommentare:

  1. Sehr geehrter Herr Schöne,
    ich verneige mich vor Ihnen, für Ihren Mut, den Sie bereits vor 1 Jahr gezeigt haben. Ich verneige mich vor Ihnen, dass Sie Ihre persönliche finanzielle Zukunft nicht nur wissend aufs Spiel gesetzt haben, dass Sie Recht und Ordnung vor Ihr persönliches Wohlbefinden gestellt haben. Sicher haben Sie Familie, für die Sie verantwortlich sind. Und doch haben Sie so gehandelt. Da sollten sich viele in diesem Land eine dicke Scheibe abschneiden ( Hauptsache, es bleibt von Ihnen noch etwas übrig ). Sie haben eine Aufgabe, der Sie sich wohl auch stellen. Sie haben in diesem Land in einem Jahr mehr bewegt, als die Reichsvereinigungen, Könige und Länderneugründer in vielen Jahren. Dafür noch einmal meinen Dank. Dazu wünsche ich Ihnen viel Kraft. Ich stehe an Ihrer Seite.

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    1. Wir schließen uns diesen guten Wünschen ebenso gerne an.

      Das Land braucht Helden, die mutig vorangehen und die immer wieder den Menschen klar machen, daß man nur geeint gegen das Unrecht und die Willkür vorgehen kann.

      Sie sind einer dieser Helden.

      Danke

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  2. Es ist, wie leider immer wieder, unfaßbar, wie die Main-Stream-Medien, versuchen, diese Gruppe in die rechte Ecke zu verschieben dabei ist gerade diese Gruppe, erstmals neutral und absolut unbeinflußt von irgendwelchen politischen Parteien.
    Ich habe lange versucht, dan den Grundsätzen dieser Gruppe, etwas zu finden, was man wirklich gegen sie auslegen könnte - habe aber tatsächlich nichts gefunden und ich bin seit über dreißig Jahren Journalistin.
    Was bitte, ist daran auszusetzen, wenn eine Gruppe die von Geburt an jedem Menschen zustehenden Grundrechte einfordert und sich darum bemüht, daß die Mitarbeiter der "Regierung", sich auch wirklich an Recht und Gesetz halten?
    Genau das ist es doch, was von den >Behörden<, im Moment völlig vergessen wird.
    Ich beglückwünsche jeden, der sich solche steinigen Wege aussucht und sogar Repressalien un Kauf nimmt, um für die Mehrheit der Menschen seiner Umgebung, die Kraft und den Mut hat, sich dem Personal in den Weg zu stellen, die ständig meinem, eigene Gesetzesveränderungen erfinden zu müssen, (so wie bei mir, wo man sogar die Sozialhilfe zu versteuern versuchte und mich bei meiner Gegenwehr, einfach zu fast 1000 Euro Strafe wegen Beleidigung verurteilt hat - nur weil ich die Gesetze zitiert habe, die die Besteuerung von Sozialhilfe verbieten).

    Es kann einfach nicht angehen, daß "Richter" keine Urteile mehr unterschreiben, es kann einfach nicht angehen, daß jemand eingesperrt wird, der ein rechtswidriges Protokoll nicht bezahlt hat, es kann einfach nicht sein, daß ein Kinderschänder nur den mahnenden Zeigefinger gezeigt bekommt aber auf freien Fuße bleibt...... so könnte ich eine Stunde lang fortfahren aber selbst die Unterschiede zwischen "Zurückweisung" und "Widerspruch", ist den Herrschaften unbekannt und manchmal meint man, wenn sich ein Behördenangestellter anstatt seinen Namen zu nennen, einfach hinschreibt: Mitarbeiter 009!

    Wenn die ganze Sache nicht so traurig wäre, dann müßte man sich über das Gebahren dieser Mitarbeiter wirklich tot lachen oder aber soviel Kotzen, wie man überhaupt nicht als Essen zu sich nehmen kann.

    Macht weiter so un d schaut, daß diese Gruppe sich von keinem "einkaufen" läßt - das ist EURE Stärke und wenn ich höre, daß das alles Reichsdeutsche sein sollen, dann kann ich nur laut lachen - diese Gruppe ist nicht Reichsdeutsch sondern Heimatbewußt und will nur eines, den Mit,enschen helfen, daß unsere Mitmenschen, nicht vollständig versklavt werden - die Grundrechte müssen erhalten werden und da ist dieses Mittel absolut überfällig gewesen - in einem anderen Lande wären die Schergen schon mit dem Baseballschläger, aus dem Lande getrieben worden.

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  3. Sehr geehrter Herr Schöne!,- mit diesem Artikel haben sie sich nun endgültig den Ritterschlag verdient!- Schon der von Ihnen genannte war ein Ereignis in diesem Lande!- leider war /ist Ihre retorische Befähigung (life-Interview Kulturstudio)- nicht annähernd von dieser überragenden Qualität Ihrer Artikel. Jeder hat seine Stärken!- In welcher Form die Aufklärung im Volk fortschreitet spielt dabei weniger eine Rolle, wenn,- wie bei Ihnen die Fakten und die Richtung stimmen!-Sie führen hier in diesem Artikel eine bewundernswert feine Klinge!- Der Ritterschlag, den ich Ihnen hiermit verleihe kommt von Herzen und auch von jemandem, der Sie nun erst recht positiv beobachtet...und vielleicht bald unterstützt!....Es grüßet Sie aus weiter Ferne- eine Deutsche Blechlaterne!....Glück Auf!

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  4. I&II BMJBBG

    Die kürzeste, mögliche Fassung in Sachen Grundgesetz und Staatssimulation:

    Nachdem die Kriegshandlungen 1945 offiziell beendet wurden, setzten die Sieger eine Verwaltung auf dem Boden des damaligen DR ein und schufen im Mai 1949 mit einigen deutschen Vertretern ein Grundgesetz mit Elementen der Weimarer Verfassung, um nicht alles wieder neu definieren zu müssen. Die damalige Adenauer Regierung war die dazu beauftragte Verwaltung der Bundesrepublik IN Deutschland. Wichtig das "IN" Deutschland. Es wurden 2 Verwaltungsgebiete geschaffen. Das zweite große (!) Verwaltungsgebiet war die Gründung der DDR am 07.10.1949.

    1990 wurden ZWEI Teile des ehemaligen Deutschland wieder zusammengefügt, wobei der Artikel 23 GG offensichtlich und erstaunlicherweise VORHER gelöscht wurde, was sich als fatal herausstellte. Zu dieser Zeit wurde durch Genscher u.a. die Schaffung einer Verfassung ausgeschlagen, aber die damalige Administration (Regierung der BRD) klebte an ihren Posten und hat sich im Ergebnis die beiden Teilbereiche regelrecht unter den Nagel gerissen und durch Privatisierung meistbietend VERHÖKERT.

    Für das besiegte Gebiet und die dort beheimateten Menschen sind nach wie vor die Siegermächte verantwortlich, die Ihren Einfluss [auch] in der UNO (Feindstaatenklausel, Friedensvertrag etc.) und auf Politik und Verwaltung ausüben.

    Lassen Sie sich nicht erzählen, die BRD wäre ein Staat. Sowohl UNO als auch Nato sprechen i. V. m. Deutschland von einer NGO - "unseren" Politikern als Juristen sind diese Zusammenhänge bewusst und sie sprechen es - wenn auch selten - aus: Waigel, Schäuble, Steinbrück, Gabriel...

    Um 2005 machte der EGMR der Sache ein Ende und bescheinigte der BRD erhebliche Mängel im Staatsaufbau und informierte die Alliierten umgehend, die sich der Brisanz schlagartig bewusst wurden und erließen ohne viel Federlesen die Bereinigungsgesetze in Sachen Bundesrecht; und jetzt kommt es richtig DICK: Die Siegermächte entzogen der EINGESETZTEN Verwaltung (BRD Regierung) die Verwaltungsbefugnis ab 1990. Versteht jemand die Dimensionen? Wer ist wohl nun für Gerichtsurteile und Gesetze/Erlasse aller Art verantwortlich? Na, da hilft es auch nicht, wenn einige Verwaltungsrechtler sich damals absichern wollten, und unter Schreiben steht: DIESES SCHREIBEN WURDE MASCHINELL ERSTELLT UND IST OHNE UNTERSCHRIFT GÜLTIG". Nichts ist gültig, die AO und was sonst noch, alles in Luft aufgelöst. Die Regierung hat keine Verwaltungsbefugnis mehr. Der bundesgesetzliche Handlungsspielraum wurde durch die Vorgaben der BMJBBG I & II entzogen.

    Steuern, Gesetze, Bescheide oder Abgaben:

    Auf welche Rechtsgrundlage beruft sich die BRiD oder eine Stadt?


    Auf gar keine, sie hat keine Rechtsgrundlage

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    1. Super-gute Erklärung, die haben wir zigfach kopiert, an "Geschäftsstellen" verteilt und auf die private Haftung hingewiesen.

      200 Kopien waren enorm viel Arbeit und Rennerei, doch

      *es gibt nur einen Weg und der ist geradeaus*

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