Sonntag, 11. November 2012

Nachtrag zum Tag des Mauerfalles



Der 9. November war schon mehrmals in der Geschichte ein wichtiger Tag. Ob es nun die Reichskristallnacht im Jahre 1938, des Hitler-Ludendorff-Putsches im Jahre 1923 oder der Novemberrevolution aus dem Jahre 1918, bei der das Ende der Monarchie und die Ausrufung einer Republik verkündet wurde.

Doch bleiben wir beim Tag des Mauerfalles im Jahre 1989. Was haben Sie im Jahr 2012 zu diesem geschichtsträchtigen Tag in den BRD-Medien darüber erfahren? Wurde es überhaupt erwähnt? Sicher, man kann mit etwas Recherche in den Onlineredaktionen des Internet etwas lesen. Doch dann hört es auch schon auf.

Was ist der Grund für diese Ignoranz?

Ist es die Tatsache, daß sich die Menschen der DDR damals zu einer geeinten Masse zusammengeschlossen haben und friedlich verkündet haben, daß sie das Volk darstellen, welches so nicht mehr weiterleben wollte? Liegt darin die Gefahr? Muß diese Erkenntnis zur Abwehr einer Wiederholung mit aller Macht vermieden werden? Nichts anderes macht Sinn!

Was hat sich seitdem verändert?

Damals hieß es: Wir hatten keine Reisefreiheit. Hatten wir sie wirklich nicht? Man konnte reisen. Man brauchte dazu nur genug systemtreu zu sein, dann bekam man eine Reise als Auszeichnung. Das bekommen die Pharmavertreter und Ärzte der heutigen Zeit auch, wenn sie genug gesundheitsvernichtende Pillen an den Mann oder die Frau gebracht haben. Auch Versicherungsvertreter erhalten diese vorzüglichen Annehmlichkeiten, denn sie sind systemtreu und ziehen den Menschen das Geld aus der Tasche.

Es hieß auch: Man konnte sich das Reisen nicht leisten. Ist es heute anders? Wer kann sich denn die großartigen Reisen noch leisten? Es sind jene, die in dem bestehenden System mitspielen, sich ausnutzen lassen, in dem sie sich knechten lassen und immer höhere Anforderungen an die geforderte Arbeitsleistung in Kauf nehmen, nur weil sie ein oder zwei Mal im Jahr reisen wollen und somit der Familie, den Bekannten, Freunden oder Nachbarn beweisen wollen, wie gut es ihnen doch geht. Diese Menschen nehmen es in Kauf, daß sie darüber krank werden, nur um einen gewissen Status zu demonstrieren, den in Wirklichkeit niemand mehr interessiert, da alle rund um die Uhr im Hamsterrad drehen und gar keine Zeit mehr haben, sich um den Status anderer Leute zu kümmern. Sie haben mit sich selbst zu tun und sind damit gänzlich ausgelastet. Darüber sollten die Statusdemonstrierer doch einmal gründlich nachdenken.

Es hieß damals auch: Es gibt nicht genug Obst und Gemüse zu kaufen. Warum waren dann die Menschen damals nicht halb so krank, wie heute??? Konsumtempel wachsen wie Pilze aus dem Boden und das Angebot an Obst und Gemüse läßt die Regale beinahe verbiegen. Warum sind wir dann in immer kürzeren Abständen von Krankheiten geplagt, welche auf ein schwaches Immunsystem zurückzuführen sind? Natürlich, Krankheiten sind gewollt. Die Ärzte und Pharmavertreter wollen schließlich auch in Zukunft noch schöne Reisen unternehmen. Und genau zu diesem Zweck der bewußt in Kauf genommenen Krankmachung wird das Obst und Gemüse so gezüchtet, daß immer weniger Vitamine enthalten sind. Nichts mehr mit der einstigen Einsicht, daß der Wurm im Apfel ein Garant für gesundes Obst ist. Nur wo der Wurm sich wohlfühlt, fühlt sich auch die Gesundheit wohl. Es hat sich damals niemand gescheut, den Fraßgang des Wurmes herauszuschneiden aber damals hat ein Apfel noch geschmeckt. Fragen Sie die Kinder, warum sie keine Äpfel aus dem Supermarkt essen wollen – weil sie den Kindern nicht schmecken, weil sie einen natürlichen Instinkt besitzen, was gesund ist. Dieser Instinkt wird meist von den eigenen Eltern ausgetrieben, weil die Eltern diesen natürlichen Instinkt schon lange nicht mehr haben und den Kindern vorschreiben, was gesund sein soll. Und nur durch dieses Fehlverhalten der Eltern und Erzieher wächst eine neue Generation geistiger Armut heran. Eine neue Generation von Menschen, welche die Verantwortung für die eigene Gesundheit durch Gehirnwäsche verlernt bekommt.

Und noch etwas hat zur Wende geführt. Es hieß: Wir wollen nicht mehr 20 Jahre auf eine Autobestellung warten.

Natürlich, Autos gibt es in unserem Land inzwischen wie Sand am Meer. Und warum fahren dann so viele Gebrauchtwagen mit eher schlecht als rechter Ausstattung auf den Straßen herum? Gebrauchtwagen hatten wir auch in der DDR genug. Ersatzteile gab es meist nur gegen Westgeld. Jetzt haben wir das „Westgeld“ aber es reicht hinten und vorne nicht mehr, um die Werkstätten zu besuchen und Reparaturen durchführen zu lassen. Zu DDR-Zeiten konnte man wenigstens noch die Reparaturen selbst machen, denn Trabi und Wartburg waren extra so gemacht, daß man es ohne großen Aufwand selbst reparieren konnte. Das ist heute längst nicht mehr der Fall. Autos werden immer komplizierter gebaut, damit genau diese Hilfe zur Selbsthilfe nicht mehr möglich ist. Wird ein kleines Teil benötigt, muß man ganze Module kaufen, weil der Hersteller an den Kleinteilen nicht genug verdient.

Was hat sich also in 23 Jahren verändert?

Nichts!

Das Gefängnis hat einen neuen Anstrich erhalten!

Und damit wir das nicht merken, wird der Tag des Mauerfalles nicht mehr erwähnt!!!

Es liegt nun an uns, ob wir uns dieser Tatsache bewußt werden. Wir sind die Masse, die das vollenden muß, was 1989 angestrebt wurde, nämlich die Freiheit des Volkes!

Laßt Euch nicht mit Bananen, Reisefreiheit oder Autos den gesunden Menschenverstand nehmen!

Wer Freiheit will, muß Freiheit schaffen!!!

Wer glaubt, daß er das nicht kann, soll aufhören zu jammern!
Wir können alles erreichen, wenn wir zusammenhalten!



Weitere Infos zum Mauerfall: http://de.wikipedia.org/wiki/Mauerfall#Mauerfall 
 

Kommentare:

  1. Ja die gute alte Zeit, es war wirklich nicht alles schlecht.

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  2. "Wer Freiheit will, muß Freiheit schaffen!!!"

    "Wir können alles erreichen, wenn wir zusammenhalten!"

    Das ist exakt der Punkt. Mehr muß man eigentlich nicht sagen, sondern genau darauf hinarbeiten und alles was nicht diesem Ziel dient hint' anstellen.

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